Feueralarm

In allen Schulen werden regelmäßig Feueralarmproben durchgeführt. Ziel dieser Übungen ist es, das richtige Verhalten bei Bränden und anderen Gefahren zu trainieren. So geschah dies auch an unserer Schule in Marktleugast. Alle Schülerinnen und Schüler wussten, was es bei diesem unangekündigtem Alarm zu tun galt: Ruhe bewahren, Fenster schließen und geordnet hoch zum Sammelplatz bei der Dreifachturnhalle laufen. Auch wenn an diesem Tag so manche Hindernisse eingebaut waren und manches anders war als „normal“, weil einige Kinder in fremden Klassen verteilt waren, die Rektorin außer Haus war und auch noch kranke Lehrer nicht anwesend waren, gelang es allen Übrigen ihre Gruppen auf Vollständigkeit hin zu prüfen und dies zu melden. Glücklicherweise konnten auch Sekretärin, Hausmeister und Jugendsozialarbeiterin erfolgreich gerettet werden – zumindest in der Übung. Dies war eine äußerst erfolgreiche und gut gemeisterte Probe für den „Fall der Fälle“.

Foto und Text: Tanja Herold
 








 

AOK - Kindertheater

Am 09.10.2019 machten sich alle Grundschüler mit Henrietta auf eine Reise ins Weltall und genossen nicht nur ein witziges Theaterstück, bei dem sogar auch noch etwas Wichtiges gelernt wurde…

„Die Schultasche packen, das Zimmer aufräumen, die Hausaufgaben machen – das ist für Henrietta oft zu viel. Und als sie sich dann auch noch mit ihrem Vater streitet, wünscht sich Henrietta ganz weit weg. Gemeinsam mit ihrem Freund Quassel reist sie ins Weltall. Dort treffen die beiden auf verschiedenste Lebensgemeinschaften. Zum Beispiel auf die Zottels – Gertrud, Lebowski und Kowalski, die in ihrer gemütlichen Höhle leben und ihre gemeinsamen Mahlzeiten lieben. Ganz anders Tip und Top. Sie sind gar nicht gemütlich und schaffen den ganzen Tag nur Ordnung. Das geht sogar so weit, dass sie manchmal selbst ihr Lachen wegräumen. Schließlich lernen Henrietta und Quassel Alpha, Beta und Omega kennen. Sie tauschen wöchentlich ihre Rollen als Vater, Mutter und Kind, so dass jeder Verständnis für den anderen hat und jeder für den anderen da ist. Wieder zu Hause angekommen wird Henrietta klar: In keiner Gemeinschaft läuft immer alles glatt. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, Gefühle und Bedürfnisse – es kommt darauf an, dass man sich gegenseitig akzeptiert, Kompromisse findet und einander zuhört. Gesundheit ist eine Frage des sozialen Gefüges, in dem Kinder aufwachsen. Die aktuelle AOK-Studie „Familie und Gesundheit“ bestätigt, dass ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, der Aufbau sozialer Kompetenzen und seelische Ausgeglichenheit Faktoren sind, die schlussendlich nur einen Platz haben, wenn die familiäre Grundlage stimmt.

Gemeinsame Regeln und Rituale erleichtern das Miteinander in Familie und Schule!“

Textquelle: AOK Kindertheater

Text und Fotos: Maja Schmitt-Haller

 

















 

Der tote Winkel – tödliche Gefahr!

Am 11.10.2019 besuchte uns um 08.00 Uhr Herr Paulini mit seinem LKW für eine Stunde auf dem Parkplatz der Dreifachturnhalle, um uns die toten Winkel einmal „in Echt“ zu zeigen. Dass der tote Winkel bei abbiegenden Fahrzeugen immer noch Todesursache Nummer 1 ist, zeigt die traurige Tatsache, dass genau in diesen Minuten ein elfjähriges Mädchen in Leverkusen sein Leben unter einem abbiegenden LKW verloren hatte. Es war mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule. Exakt ein Jahr davor wurde ein achtjähriger Junge in Kronach vom abbiegenden Schulbus erfasst und mitgeschleift, er überlebte schwer verletzt.
Natürlich kann dieser Besuch einen solchen schlimmen Unfall nicht automatisch verhindern, doch zumindest sollte er sensibilisieren und in gefährlichen Situationen hoffentlich rechtzeitig aufmerken lassen. Herr Paulini ließ uns zunächst alle einmal auf den Fahrersitz klettern und wir haben eine ganze Klasse im toten Winkel an der Seite „unsichtbar“ werden lassen. Danach zeigte er uns, wo die gefährlichste Stelle bei solchen großen Fahrzeugen ist, nämlich vorne rechts vor dem Fahrzeug. Trotz aller Spiegel – insgesamt 6 Stück – ist man an dieser Stelle für den Fahrer unsichtbar. Der Fahrer kann auch nicht alle Spiegel gleichzeitig im Auge behalten, zudem fährt er mit 50 km/h in Ortschaften und Städten zusammen mit vielen anderen Verkehrsteilnehmern, auf die er ebenso achten muss. Das macht es wiederum notwendig, dass sich auch die Fußgänger und Radfahrer der großen eigenen Verantwortung für ihr Leben bewusst werden. Wir wiederholten deshalb noch einmal, dass der Fahrer nur dann die Möglichkeit hat, uns zu sehen, wenn wir ihn auch sehen können! Wenn wir ihm nicht in die Augen schauen können, sei es direkt durch die Scheibe oder über den Spiegel, sind wir für ihn unsichtbar. Auch andere Unachtsamkeiten können zur tödlichen Gefahr werden. Noch schnell über den Fußgängerüberweg flitzen, weil da ein LKW oder Bus Fußgängern den Vorrang gibt, kann ebenso tödlich sein, da auch direkt vor dem LKW der Fußgänger nicht vom Fahrer erkannt werden kann. Diese Unterrichtsstunde war heute extrem wichtig und daher noch einmal an dieser Stelle ein Dankeschön an Herrn Paulini für die Zeit und die Unterstützung. Denn das Wissen, dass genau in den Minuten, als wir darüber gesprochen hatten, ein Kind in einer solchen Situation gestorben ist, macht fassungslos und sprachlos. Und es zeigt immer wieder, wie wichtig die Verkehrserziehung denn tatsächlich ist.

Fotos und Text: Maja Schmitt-Haller





Das Busunternehmen Losert „spendierte“ ein Busfahrtraining für die Schulanfänger


Bus fahren ist für unsere Erstklässler eine neue Erfahrung. Einige sind aber schon Profis und konnten dem Busfahrer viele wichtige Verhaltensregeln erläutern.

Besonders anschaulich wurde den Kindern der Tote Winkel veranschaulicht, indem sich jeder einmal auf den Fahrersitz setzen durfte. Am Schluss demonstrierte Frau Graß mit einem Medizinball wie gefährlich es werden kann, wenn man während der Fahrt seinen Sitzplatz verlässt.

Fotos und Text: Melissa Unglaub



Wandertag der Klasse 3a zum Peterlesstein

Fröhlich und mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Lutz Burger stiefelten wir früh am Morgen über Mannsflur zum Spiegelteich, der seinem Namen alle Ehre machte. Hier legten wir die erste Rast ein, bauten kleine Flöße, erkundeten die Schaukästen und lauschten der Sage vom „Ungeheuer vom Spiegelteich“. Frisch gestärkt erklommen wir danach den Peterlesstein, um hier ausgiebig zu spielen: Es gab zwei Lager, eine Mädchenburg und eine Jungenburg, die liebevoll mit Moos verziert wurde. Auch hier hatte Frau Marx eine Sage über den „Zwerg vom Peterlesstein“ parat, die die Fantasie der Kinder anregte und sie über den möglichen Ort der „Schlangengrube“ nachdenken ließ.

Nach dem Abstieg, der sich durch die feuchten Wurzeln und teils glitschigen Steine als nicht so einfach erwies, marschierten wir durch den herrlich bunten Herbstwald und an unzähligen Pilzen vorbei zum Sportplatz von Tannenwirtshaus, auf dem sich die Fußballer unter uns austoben und die übrigen auf dem Spielplatz vergnügen durften.

Erfüllt von dem herrlichen Tag stiegen wir um 12.00 Uhr in den Bus, der uns zuverlässig wieder zur Schule brachte.

Text und Fotos: Annette Marx






Ausflug der 2. Klasse

Die zweite Klasse unternahm im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts einen Ausflug zu Familie Weis nach Kupferberg. Nachdem die Kinder bereits in den Wochen zuvor viel über Gemüse und Obst gelernt hatten, ging es nun in die Praxis. Los ging es mit dem Einlesen von Äpfeln aus dem Obstgarten, die anschließend mit viel Freude von den Kindern sortiert, gewaschen und auch bereits gekostet wurden. Daraufhin rutschten die Früchte über eine Rampe ab in den Keller in den Apfelhäcksler. Die zerstückelten Äpfel wurden dann noch mit einer Presse und einem „wagenheberähnlichem“ Gerät, das vor allem die Jungs faszinierte, ausgedrückt, dass der Saft nur so floss. Die Schülerinnen und Schüler waren dermaßen eifrig bei der Arbeit, dass auch noch Birnen und Quittensaft gepresst werden konnte. Als Lohn durften die fleißigen Helfer natürlich ihren frischen Saft kosten und bekamen von Frau Weis noch ein Stück selbstgebackenen Apfelkuchen spendiert. Auch die helfenden Mamas wurden mit Kaffee und Kuchen entlohnt. Der erlebnisreiche Tag endete mit Spiel und Spaß auf der Schaukel und beim Kastaniensammeln im Garten. Vielen Dank Herr und Frau Weis für diesen tollen Schultag!

Text und Fotos: Tanja Herold



 



Gemeinschaftsarbeiten im Freien der 1. Klasse


Der Fachbereich „Kunsterziehung“ ist breit gefächert und bietet auch die Möglichkeit im Freien zu arbeiten. So nutzten die Kinder der ersten Klasse die milden und sonnigen Oktobertage, um Mandalas aus gesammelten Naturmaterialien wie zum Beispiel Baumfrüchten, Blättern, Steinen, Federn, etc. zu gestalten. In Gemeinschaftsarbeiten entstanden wunderschöne Herbstkunstwerke.


Fotos und Text: Melissa Unglaub

 

Wandertag der Klasse 1 und 3b

Nun sind unsere 1.Klässler schon einige Tage in der Grundschule Marktleugast angekommen und haben bereits die ersten Buchstaben und Zahlen gelernt. Am 15. Oktober 2019 bekamen die fleißigen Schülerinnen und Schüler ihre Belohnung in Form des 1.Wandertages. Da eine Wanderung in der Gemeinschaft jedoch immer noch mehr Spaß macht, schlossen sich die Kinder der Klasse 3b sowie ihre Klassenlehrerin Frau Schuberth an. An einem sonnigen Dienstag machten sich die beiden Klassen auf, um den nahe gelegenen Zechteich zu erkunden. Mit guter Laune und reichlich Proviant starteten wir gleich am frühen Morgen. Der Weg führte uns durch das schöne Marktleugast, über Wiesen und Wälder, sowie einige steile Berge hinab. Wir wurden deshalb auch mit einer wunderschönen Aussicht belohnt und konnten die Tier- und Pflanzenwelt rund um den schönen Zechteich bewundern. Dort konnten wir das Pausenbrot erst recht so richtig genießen. Auf dem Weg zurück zur Schule machten wir noch einen Zwischenstopp am Spielplatz, an dem wir Mandalas aus Kastanien und Blättern legten, die Rutsche und Wippen nutzten oder Staudämme bauten.

 

Text: Anna-Lena Schuberth

Foto: Melissa Unglaub

 



Wandertag der 5. und 6. Klasse

An einem herbstlichen Donnerstagmorgen machten wir uns, vollgepackt mit leckerem Proviant, auf den Weg zum Zechteich. Dort angekommen, legten wir eine ausgiebige Rast ein. Brote und leckere Süßigkeiten wurden gemeinsam zwischen bunten Bäumen an der frischen Luft verzehrt. Anschließend blieb noch Zeit für verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel: Fußball spielen (auf dem angrenzenden Sportplatz), Floß bauen, Pilze und bunte Blätter sammeln, kleine Schiffchen im angrenzenden Bach fahren lassen usw. Nach einiger Zeit ging es zurück Richtung Schule. Auf dem Weg legten wir noch einen kleinen Stopp in den örtlichen Bäckereien ein und ließen uns die gekauften Köstlichkeiten schmecken. Zum Abschluss und vor allem zum Aufwärmen schauten wir in der Schule einen Film! Alles in allem waren sich die Schülerinnen und Schüler am Ende einig: #eingelungenerSchultag #Wiederholungsbedarf

Text: Jasmin Gaar

Fotos: Jasmin Gaar und Bianca Pagunk




 



#klima als Thema in der Schule


Die Volksschule Marktleugast beteiligte sich auch heuer wieder an der „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ unter dem diesjährigen Schwerpunktthema „#klima“.

Die vom Kultusministerium ausgerufene Woche dient der Förderung einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensweise bei den Schülern und kann je nach Schule unterschiedlich strukturiert werden. Das Kollegium der Schule in Marktleugast wählte daher das Schulklima als Kernthema. Das soziale Miteinander in der Schul- und Klassengemeinschaft, der wertschätzende und respektvolle Umgang miteinander sowie das eigene Wohlbefinden und die Gefühle standen im Mittelpunkt dieser Woche. Hierfür boten die Lehrerinnen verschiedene 90-minütige Workshops an. In kooperativen Spielen und einem kniffligen Vertrauensparcours, der nur zu zweit gemeistert werden konnte, wurden die gemeinsame Zusammenarbeit und das Wir-Gefühl der Klassen gestärkt. An Hand der „Friedenstreppe“, aus dem Präventionsprojekt „Komm, wir finden eine Lösung“ lernten die Kinder und Jugendlichen Schritte kennen, die es ihnen ermöglichen sollen, Streit eigenständig zu klären, oder besser gar zu vermeiden. Für die älteren Schülerinnen und Schüler standen der Umgang mit modernen Medien und die damit verbundenen Probleme auf der Tagesordnung. Fragen, wie „Was ist eigentlich Cyber-Mobbing? Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin?“, wurden anschaulich erklärt und konnten im Internet nachvollzogen werden. Um Freundschaften auch nach außen hin sichtbar werden zu lassen, wurden Freundschaftsarmbänder gedreht und verschenkt.

Auch externe Partner beteiligten sich an dieser Projektwoche. So besuchte die Jugendkontaktbeamtin Heidi Schramm von der Polizeiinspektion Stadtsteinach die Mittelschülerinnen und –schüler, die während dieser Zeit verstärkt mit dem „Pit-Ordner“ („Prävention im Team“) arbeiteten. Mit Hilfe dieses Projektes soll die Zusammenarbeit von Schule und Polizei mit den Schülerinnen und Schülern gefördert werden und präventiv Gewalt vorgebeugt werden. Ebenso engagierte sich die Jugendsozialarbeiterin Sabine Schreiber aktiv mit mehreren Workshops zu Streit- bzw. Gewaltprävention, die sie je nach Klassenstufe altersgemäß aufbereitete. Außerdem bastelten bei ihr die Schülerinnen und Schüler Stressbälle und lernten Entspannungstechniken, die ihnen helfen sollen, die eigenen Gefühle besser wahrzunehmen und einzuordnen.

Die „#klima“-Woche schloss mit dem Teilen der selbstgebackenen Freundschaftskekse, die gemeinsam mit den Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen gebacken wurden.

Tanja Herold








Jugendverkehrsschule in Münchberg

Insgesamt viermal übte die 4. Klasse auf dem Verkehrsübungsplatz in Münchberg unter der Leitung von Herrn Schübel von der PI Münchberg. In diesen Einheiten lernten die Schüler die theoretischen Inhalte aus dem Unterricht in der Praxis umzusetzen. In jeweils 90 Minuten wiederholten und übten die Schülerinnen und Schüler das Linksabbiegen, die Besonderheiten von Einbahnstraßen, die Verkehrsregelung durch Polizeibeamte, die Verkehrszeichen und noch vieles mehr, um bei der praktischen Fahrradprüfung erfolgreich zu sein, was nahezu allen Schülern gelang. Mit der Urkunde in der Hand dürfen die Kinder nun auf der Fahrbahn am Straßenverkehr teilnehmen und nicht mehr den Gehweg benutzen. Dass dies nun wirklich ein großer und nicht ganz ungefährlicher Schritt in Richtung Erwachsenwerden war, steht außer Frage. Unseren Schülerinnen und Schülern wünschen wir deshalb: Allzeit gute Fahrt! Und: Helm ist Pflicht!

Fotos und Text: Maja Schmitt-Haller