Unterricht einmal unterirdisch

 

Auf dem Stundenplan der 3. Klasse stand ein unterirdischer Unterrichtsgang: In die St. Veits- Zeche von Kupferberg.

Nach einer interessanten Einführung durch den Vorsitzenden des Vereins, Herrn Lutz Burger,  zur Herkunft von Kupfer und zur Bedeutung von Kupferberg, das mit seinen heute rund 1000 Einwohnern dennoch Stadtrecht hat, „fuhren“ die kleinen Kumpels - mit Helmen ausgestattet- neugierig in den Berg ein, nachdem sie sich ein fröhliches „Glück auf!“ gewünscht hatten. Unweit vom Eingang in den Besucherstollen machten sie Bekanntschaft mit der Heiligen Barbara und lauschten deren traurige Legende, ehe sie endgültig unter Tage und in die Vergangenheit abtauchten. Zuerst schauten sie einem Bergmann über die Schulter, der in einem Eck mühsam mit einem Hammer Steine klopfte, mit einem kleinen „Frosch“ als einziger Lichtquelle. 12 Stunden dauerte seine Schicht. Mindestens sechs Tage die Woche. Für uns heute unvorstellbar! Weiter unten im Berg wurde die Arbeitsweise fortschrittlicher und effektiver: Pressluftbohrer kamen zum Einsatz, die einzelne Schüler sogar selbst bedienen durften. Eine weitere Station simulierte eine Sprengung im Berg, deren funkelnden Lichter zur Freude der Kinder über den Felsen tanzten.

Am Ende des Stollens bewunderten die Schülerinnen und Schüler die farbenprächtigen Gesteinsschichten des alten Stollens.

Gefüllt mit Informationen über Leben und Arbeitsbedingungen der Bergleute tauchte die Klasse wieder auf und durfte sich auf dem ansprechend angelegten Gelände austoben, nach Herzenslust Steine sammeln oder in großen Wannen nach Edelsteinen schürfen.

Vielen Dank liebes Museumsteam für diesen interessanten Vormittag!

Bericht und Bilder: Annette Marx

 

 





 

Ein toller Preis - ein Eis!

An einem schönen Julitag unternahm die 1. Klasse der Grundschule Marktleugast mit ihrer Lehrerin Frau Herold einen besonderen Ausflug. Anlass war der Malwettbewerb der Raiffeisenbank Oberland, bei dem die Schülerinnen und Schüler erfolgreich teilgenommen hatten. Als Belohnung für ihre tollen Bilder durften sich die Kinder auf eine leckere Überraschung freuen. Es ging zur Bäckerei Will. Dort erwartete alle ein Eis. Bei strahlendem Sonnenschein genossen alle ihre süße Leckerei in fröhlicher Stimmung auf der Terrasse. Nach der Erfrischung führte der Weg weiter zum nahegelegenen Spielplatz. Dort konnten sich die Kinder nach Herzenslust austoben. Es wurde geschaukelt, gerutscht, geklettert und an den Turngeräten geturnt. Der schöne Sommertag machte den Ausflug perfekt. Die Kinder hatten viel Spaß und werden diesen besonderen Tag sicher lange in Erinnerung behalten. Ein herzliches Dankeschön gilt der Raiffeisenbank Oberland für den tollen Preis sowie der Bäckerei Will für das leckere Eis!

Text und Foto: Tanja Herold











Bundesjugendspiele 2025

Am 04.07.2025 fanden an unserer Schule die diesjährigen Bundesjugendspiele statt – bei herrlichstem Sommerwetter und bester Stimmung. Insgesamt 83 Schülerinnen und Schüler nahmen mit viel Begeisterung, Ehrgeiz und sportlichem Einsatz an den verschiedenen Disziplinen teil.

Ob Sprint, Weitsprung oder Ballwurf – alle gaben ihr Bestes und wurden für ihre Leistungen gebührend belohnt. Besonders groß war die Freude, als der Elternbeirat zur Abkühlung für alle ein Eis spendierte, was bei den hochsommerlichen Temperaturen für eine willkommene Erfrischung sorgte.

Am Ende des sportlichen Tages wurden 21 Siegerurkunden und 8 Ehrenurkunden erzielt, die in einer feierlichen Stunde in der Schule überreicht wurden. Die restlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Teilnehmerurkunden als Anerkennung für ihren Einsatz und ihre sportliche Fairness.

Die Bundesjugendspiele waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg – geprägt von Teamgeist, Freude an der Bewegung und einem wunderbaren Gemeinschaftsgefühl.

Annette Marx

 






 







Theaterausflug zur Naturbühne Trebgast

Trotz grauem Himmel und Dauerregen machten sich kürzlich alle Kinder der Grundschule Marktleugast auf den Weg zur Naturbühne Trebgast, um das Märchen „Der gestiefelte Kater“ live auf der Bühne zu erleben. Die Vorfreude auf das Theaterstück war groß – und wurde nicht enttäuscht: Mit viel Humor und einem fantasievollen Bühnenbild begeisterte die Inszenierung sowohl kleine als auch große Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ein besonderer Dank gilt der Second-Hand-Gruppe um Frau Flath und Frau Müller, die den Theaterbesuch großzügig gesponsert hat. Dank ihrer Unterstützung konnte allen Kindern dieser schöne kulturelle Ausflug ermöglicht werden.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: In der Pause erhielt jedes Kind kostenlos eine frische Laugenstange – eine kleine Stärkung, die bei dem eher kühlen Wetter besonders gut ankam.

So wurde der Ausflug trotz Regen zu einem unvergesslichen Erlebnis, das den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Text und Fotos: Tanja Herold

 

 







Ausflug zur Ökostation Helmbrechts – Thema „Wiese“

Am 23. Juli 2025 unternahm die 1. Klasse einen spannenden Ausflug zur Ökostation Helmbrechts. Der Tag stand ganz unter dem Motto „Wiese“ und bot den Kindern viele Möglichkeiten, die Tier- und Pflanzenwelt hautnah zu erleben.

Gleich nach der Ankunft wurden die Kinder mit Becherlupen ausgestattet, um Wiesenbewohner ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Mit viel Neugier und Begeisterung machten sie sich auf die Suche nach kleinen Tieren. Dabei wurden winzige Kröten, schillernde Libellen, flinke Käfer und sogar ein Nachtfalter entdeckt.

Auch die Pflanzen auf der Wiese wurden genau betrachtet. Gemeinsam mit den Betreuern der Ökostation bestimmten die Kinder verschiedene Gräser und Blumen. Dabei lernten sie, wie wichtig eine Wiese als Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen ist.

Am Ende des Ausflugs wartete noch ein besonderer Spaß: Spiele rund um das Thema Wiesentiere. Besonders viel Freude bereitete ein Bewegungsspiel, bei dem sich alle Kinder zu einem langen „Tausendfüßler“ zusammenschlossen, der sich am Ende sogar wie ein echter Tausendfüßler zusammenrollte.

Es war ein erlebnisreicher und lehrreicher Tag, an dem die Kinder spielerisch viel über die Natur erfahren konnten. Alle kehrten müde, aber glücklich und voller neuer Eindrücke zurück.

Text und Fotos: Tanja Herold

 









 

Zweitklässler entdecken die Welt der Bienen in der Ökostation Helmbrechts

Ein spannender Ausflug führte die zweite Klasse am 23. Juli 2025 zur Ökostation Helmbrechts, wo die Kinder mit großer Herzlichkeit empfangen wurden.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Thema „Ernährung und Bienen“. Spielerisch und mit viel Neugier erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Bienen für unsere Lebensmittel sind.

Ein besonderes Highlight war die Besichtigung eines echten Bienenstocks. Gebannt beobachteten die Kinder das geschäftige Treiben im Inneren und konnten sogar sehen, wie Wildbienen in einem Insektenhotel Gänge für ihren Nachwuchs vorbereiten. Für Staunen sorgte auch die Entdeckung, dass Bienenwachs in der Hand weich wird.

Neben den Bienen gab es aber noch viel mehr zu entdecken: Mit Becherlupen erkundeten die jungen Naturforscher die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt rund um die Ökostation und konnten mit Hilfe von Bestimmungsheftchen auch oft herausfinden, welches Tier sie gerade unter die Lupen nahmen. Nach so vielen Eindrücken schmeckte die mitgebrachte Brotzeit beim Picknick im Grünen besonders gut.

Ein erlebnisreicher Tag, der allen sicher noch lange in Erinnerung bleibt.


Text und Fotos: Kathrin Friedrich

 

 

       

 














Eine Schule auf Klima-Weltreise

Marktleugast liegt auf dem 11. Längengrad. Mit welchem Land teilen wir uns diesen? Und wie sieht es da aus? Welche Temperaturen herrschen dort? Was gibt es zu essen?

Diesen und anderen Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Marktleugast. Eine Woche lang wanderten sie von Länderstation zu Länderstation und erforschten die Besonderheiten der einzelnen Länder, angefangen von Norwegen und Schweden, über Marktleugast (Deutschland), nach Österreich und Italien, weiter in den hitzigen Süden nach Niger und der zentralafrikanischen Republik bis schließlich zur eiseskalten Antarktis. Am Ende erstellten die Klassen Filme zu den Ländern, die im Rahmen einer kleinen Feier den Eltern vorgestellt wurden. Neben farbenfrohen Impressionen der einzelnen Länder wurde schnell klar, dass sich der Klimawandel immer deutlicher bemerkbar macht. Von schmelzenden Polen bis zur großen Dürre, von steigenden Temperaturen und schwindenden Lebensräumen war die Rede. Doch nicht nur reine Filmvorführungen wurden auf dem Fest geboten, sondern auch landestypische Lieder und Tänze. Nach einem schwungvollen Auftakt von „Roana und den Swinging Girls“ stürmten die Wikinger mit „Hey Wickie“ die Bühne, gefolgt von „Pippi Langstrumpf“. „Eine kleine Melodie“ (Melodie zur „Kleinen Nachtmusik“ von W.A. Mozart) kam ebenso zu Gehör wie ein Regentanz für Niger und Zentralafrika. Schließlich landeten alle wieder sicher in Marktleugast und sangen das „Oberfrankenlied“. Bevor sich das Publikum zum überaus reichhaltigen Büfett, bestehend aus typischen Speisen der einzelnen Länder, liebevoll vorbereitet von den Eltern, aufmachte, zeigten die Kinder mit dem Klima-Lied „Etwas tun“ einfache Möglichkeiten auf, wie jeder einen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Erde leisten kann.

Die Anregung zu dieser Projektwoche gab das „Klimahaus“ in Bremerhaven.

Text und Fotos: Annette Marx